Stadtteilverein Oker

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GZ-Bericht

Jens Kloppenburg bei der Preisverteilung

Sommerfest-Spaß trotz Kühlschrank-Klima

Rückgang bei den Teilnehmern, aber: Okeraner Geschäftsleute zeigen, was sie so alles auf dem Kasten haben
Von Frank Heine
OKER. Zu ihrem traditionellen Sommerfest hatten sich die Geschäftsleute im Stadtteil mit dem Samstag zwar ausgerechnet den kältesten Tag seit Wochen ausgesucht, aber was ficht die robusten Okeraner schon solch ein Spielverderber-Wetter an? Auf den Höfen und Plätzen entlang der Bahnhofstraße und im Stadtpark herrschte trotzdem emsiges Treiben.
Der 13-jährige Jendrik Tröger machte vor, wie unaufgeregt ein echter Okeraner auf derlei Unbilden reagiert: Als zu Beginn des Flohmarktes ein paar Regentropfen fielen, deckte er sein Sortiment aus Büchern, Lernspielen und Fußball-Schnickschnack kurzerhand mit einer Plane ab. „Ich komme seit vier Jahren hierher“, sagte er und zeigte sich optimistisch: „Es lohnt sich eigentlich immer“.
Dieser Ansicht konnten sich die Akteure auf dem Handwerkermarkt nur anschließen: Auf dem Hof der Elektro-Fima Hülsmann pries Chef Thomas Hülsmann etwa die Energiespar-Vorteile neuer Leuchten nach dem besiegelten Aus für die herkömmlichen Glühlampen, während Heinz Schauenburg, Seniorchef der Dachdeckerei Ide, nach Wunsch Herz- und Kreuz-Muster in Schieferplatten schnitzte.