Rund ums Feuer lässt sich’s feiern In Oker ist traditionell der ganze Ort am Geschehen beteiligt. Jeder Verein, der etwas auf sich hält, hält auf der okerschen Seite des Bollrichs die Fahne hoch. Das Anstecken des Feuers übernahmen weder der alte noch der neue Ortsbrandmeister - Andreas Rademacher und Bernd Aßmann kamen in zivil sondern Gruppenführer Thomas Rademacher. „Dieses Mal haben wir Glück", kommentierte dieser - das „Feuerchen“ samt dicker Qualmwolke ging kerzengrade nach oben weg. Für den letzten Schliff samt Tannenbaum als krönender Spitze und rot-weißem Kreppband . hatte der Harzklub gesorgt, während der Männergesprächskreis, der VfL, das Läufer-Team und die Jugendgruppe der Martin-Luther-Gemeinde die Verpflegung übernahmen, die Jugendlichen die Stockbrote mit dem von den Kindertagesstätten hergestellten Teig an die Kinder brachten, die ihn in das vom Stadtteilverein organisierte Kinderfeuer hielten. „Wenn man den Teig richtig verteilt, schmeckt's", verriet Teamer Torben Kiene. Wer nicht ohnehin auf dem Bollrich zu tun hatte, schien als Besucher gekommen zu sein, denn nach Einbruch der Dunkelheit wurde es zwischen Feuer und Bratwurstbude rappelvoll, bevor die DLRG die Fackeln schwenkte und es von weitem so aussah, als würde sie Sternenstaub oder Glühwürmchenwolken produzieren...
Von Sabine Kempfer und Sebastian Sowa
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